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Bildungsgutschein (AZAV)

 

Grundsätzliches

Der Bildungsgutschein weist unter anderem das Bildungsziel, die zum Erreichen des Bildungsziels erforderliche Dauer, den regionalen Geltungsbereich und die Gültigkeitsdauer von längstens drei Monaten, in der der Bildungsgutschein eingelöst werden muss, aus. Unter den im Bildungsgutschein festgelegten Bedingungen kann der Bildungsinteressent den Bildungsgutschein bei einem für die Weiterbildungsförderung zugelassenen Träger seiner Wahl einlösen. Aber auch die Maßnahme muss für die Weiterbildungsförderung zugelassen sein.

Arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen können von der Agentur für Arbeit über den Bildungsgutschein die Lehrgangsgebühren zu 100 % übernehmen lassen. Die Arbeitsagentur am Wohnort des Antragstellers entscheidet nach einem Beratungsgespräch, ob eine Förderung mittels des Bildungsgutscheins infrage kommt.


Förderung beruflicher Weiterbildung

durch die Agentur für Arbeit und die Arbeitsgemeinschaften

1)           Wenn Qualifizierungsdefizite bestehen, kann eine berufliche Weiterbildung bei der zuständigen Stelle in der Agentur für Arbeit bzw. Arbeitsgemeinschaft gestellt werden. Dies sollte schriftlich geschehen. Bei dem Beratungsgespräch in der Behörde geht es um die eigenen Fähigkeiten, die beruflichen Erfahrungen und die persönlichen Voraussetzungen. Es kann auch eine psychologische Untersuchung stattfinden.

2)           Die Agentur für Arbeit antwortet mit einem schriftlichen Bescheid, ob eine Qualifizierung genehmigt ist. Wenn eine positive Entscheidung vorliegt, übernimmt die Behörde vor allem die Lehrgangs- und die  Fahrkosten. Liegt eine schriftliche Absage vor, enthält sie eine Begründung.



Und so geht es Schritt für Schritt zum Bildungsgutschein:

Zunächst müssen Sie Ihrem Arbeitsvermittler mitteilen, dass Sie eine Weiterbildung anstreben. Dieser prüft, ob Sie die Voraussetzungen für eine Förderung der beruflichen Weiterbildung erfüllen.

Beratungstermin 
Wenn das der Fall ist, können Sie mit dem für Sie zuständigen Arbeitsberater einen Beratungstermin vereinbaren. In der Regel werden Sie bei diesem innerhalb von vier Wochen einen Termin erhalten. Zu diesem Termin sollten Sie folgende Unterlagen mitbringen:

- Nachweise über Ihre bisherigen Bewerbungsbemühungen
- Angaben über die angestrebte Weiterbildung und den Bildungsträger
- Informationen über die Arbeitsmarktrelevanz der angestrebten Weiterbildung
- Informationen über die Berufschancen im Anschluss an die angestrebte Weiterbildung (z. B. Stellenangebote und einschlägige Studien)

Außerdem sollten Sie darlegen können, warum Sie überzeugt sind, dass die angestrebte Weiterbildung für Ihre Eingliederung in den Arbeitsmarkt wichtig ist.

Da viele Arbeitsämter überlastet sind, kann es gelegentlich vorkommen, dass Sie auf Ihren ersten Termin für ein Beratungsgespräch länger als vier Wochen warten müssen. Sind Sie förderfähig und die Weiterbildung Ihrer Wahl beginnt bereits in drei Wochen, können Sie bei Ihrem Arbeitsberater einfach formlos einen schriftlichen Antrag per Post stellen, der alle wichtigen Daten und Unterlagen enthält. Dazu gehören Nachweise, dass Sie die Voraussetzungen erfüllen, Ihre Kundennummer, Name, Ziel, Maßnahmenummer und Starttermin der gewünschten Weiterbildung sowie die sich darauf beziehende Bitte um zügige Bearbeitung.

Antragstellung
Der reguläre Weg ist jedoch zunächst ein Gespräch mit dem Arbeitsberater. Er händigt Ihnen den Antrag auf Förderung der beruflichen Weiterbildung aus. Dabei gilt es zu beachten, dass die Förderung schriftlich beantragt werden muss. Nur dann bezieht das Arbeitsamt nämlich schriftlich zu Ihrem Wunsch Stellung. Der Antrag muss vor Beginn der Teilnahme an einer Weiterbildung gestellt werden.

Die Maßnahmenummer der Weiterbildung und der Name des Weiterbildungsträgers sowie der Zeitpunkt, an dem die Weiterbildung beginnt, müssen in diesem Antrag enthalten sein, damit eine zügige Bearbeitung durch das Arbeitsamt möglich ist.

Um eine Bewilligung der Förderung zu erreichen, ist es darüber hinaus förderlich, wenn Sie zusammen mit dem Antrag Stellenangebote zu den in der Weiterbildung erreichbaren Qualifikationen einreichen. Diese belegen den Bedarf an genau den Qualifikationen, die Sie in der Weiterbildung Ihrer Wahl erreichen. Sie finden diese Anzeigen im Internet oder in Zeitungen.

Wenn Sie bereit sind, für einen neuen Job gegebenenfalls umzuziehen, sollten Sie auch eine Mobilitätserklärung abgeben, die Ihre Chance auf eine Förderung wesentlich erhöht.

Wenn Sie alle Voraussetzungen erfüllen und Ihr Antrag auf Förderung der beruflichen Weiterbildung dennoch abgelehnt wird, können Sie innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe der Entscheidung schriftlich Widerspruch beim zuständigen Arbeitsamt einlegen. Der Widerspruch bewirkt, dass die Entscheidung des Arbeitsamts nochmals überprüft wird. Es besteht kein Rechtsanspruch auf einen Bildungsgutschein, im Einzelfall entscheiden die zuständigen Mitarbeitenden der Agentur für Arbeit.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.


Voraussetzungen für  Bildungsgutschein

Die Teilnahme muss notwendig sein, um Arbeitnehmer bei Arbeitslosigkeit beruflich einzugliedern, eine konkret drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden, oder weil die Notwendigkeit einer Weiterbildung wegen fehlenden Berufsabschlusses anerkannt ist.

Die Feststellungen zur Notwendigkeit einer Weiterbildung schließen immer auch die arbeitsmarktlichen Bedingungen ein. Das heißt, die Agentur für Arbeit muss abwägen, ob zum Beispiel die Arbeitslosigkeit auch ohne eine Weiterbildung beendet werden kann, ob andere arbeitsmarktpolitische Instrumente erfolgversprechender sind und ob mit dem angestrebten Bildungsziel mit hinreichender Wahrscheinlichkeit eine Eingliederung auf dem Arbeitsmarkt erwartet werden kann.

Die Antragsteller müssen in der Regel entweder eine Berufsausbildung abgeschlossen oder drei Jahre eine berufliche Tätigkeit ausgeübt haben. Vor Beginn der Teilnahme an einer Weiterbildung muss eine Beratung durch die Agentur für Arbeit erfolgt sein.

Dem Arbeitnehmer wird das Vorliegen der Voraussetzungen mit dem Bildungsgutschein bescheinigt. Der Bildungsgutschein ist eine Zusicherung, dass die durch die Teilnahme an der Weiterbildung anfallenden Kosten übernommen werden.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

 

Einlösen des Bildungsgutscheins

Der Inhaber des Bildungsgutscheins muss innerhalb der Gültigkeitsdauer mit der Maßnahme beginnen, sonst verfällt der Gutschein. Wenn der Bewerber zum Beispiel innerhalb des Gültigkeitszeitraums kein geeignetes Weiterbildungsangebot gefunden hat, wird gegebenenfalls ein neuer Gutschein ausgehändigt.

Der Teilnehmer kann den Bildungsgutschein innerhalb der Gültigkeitsfrist für die Teilnahme an einer zugelassenen Maßnahme mit einem dem Bildungsgutschein entsprechenden Bildungsziel einlösen. Als Nachweis für die Zulassung einer Weiterbildungsmaßnahme kann vom Träger der Maßnahme ein Zertifikat einer fachkundigen Stelle vorgelegt werden. Informationen über zugelassene Maßnahmen enthält auch die Aus- und Weiterbildungsdatenbank KURSNET. Die Zulassung muss zum Zeitpunkt des Eintritts in die Weiterbildung gültig sein. Die vom Teilnehmer ausgewählte Bildungsstätte bestätigt auf dem Bildungsgutschein (Ausfertigung für den Träger) die Aufnahme in die zugelassene Maßnahme und legt den Bildungsgutschein vor Beginn der Maßnahme bei der den Gutschein ausstellenden Agentur für Arbeit vor.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Was müssen Sie beachten?

Bei Eingang des Bildungsgutscheins prüft die Agentur für Arbeit, ob die vom Teilnehmer ausgewählte Maßnahme mit den Konditionen des Bildungsgutscheins übereinstimmt. Bei Nichtübereinstimmung ist die Einlösung in Frage gestellt; in Ausnahmefällen kann nachträglich geringfügigen Abweichungen, zum Beispiel inhaltlicher Art, zugestimmt werden. Die Einlösung des Bildungsgutscheins ist auch in Frage gestellt, wenn ein Weiterbildungsinteressent in die Weiterbildung aufgenommen wurde, obwohl er die Zugangsvoraussetzungen nicht erfüllt und von einer erfolgreichen Teilnahme nicht ausgegangen wird. Der Gutschein verliert seine Gültigkeit, wenn er nicht vor Maßnahmeeintritt vom Bildungsträger der zuständigen Agentur für Arbeit vorgelegt wird.

Damit die Leistung zeitnah bewilligt werden kann, reichen Sie bitte die von der Agentur für Arbeit ausgehändigten Formulare rechtzeitig vor Beginn bei der Agentur für Arbeit ein.

Weitere Informationen erhalten Sie im Merkblatt 6 "Förderung der beruflichen Weiterbildung".

Die obigen Ausführungen gelten in gleicher Weise für die Ausgabe von Bildungsgutscheinen an erwerbsfähige Hilfebedürftige, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch erhalten.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Leistungen während beruflicher Weiterbildung

Bildungsgutschein; Möglichkeiten für die Übernahme von Lehrgangskosten, Fahrtkosten, Kosten für die auswärtige Unterkunft und Verpflegung, Kinderbetreuungskosten; Leistungen zum Lebensunterhalt

Mit der Ausgabe eines Bildungsgutscheins wird Ihnen von der Agentur für Arbeit unter anderem bescheinigt, dass und welche von den folgenden Weiterbildungskosten übernommen werden:

  • Lehrgangskosten
    Lehrgangskosten sind Lehrgangsgebühren einschließlich der Kosten für erforderliche Lernmittel, Arbeitskleidung, Prüfungsstücke und der Prüfungsgebühren für gesetzlich geregelte oder allgemein anerkannte Zwischen- und Abschlussprüfungen sowie Kosten für eine notwendige Eignungsfeststellung.
  • Fahrkosten
  • Kosten für auswärtige Unterkunft und Verpflegung
  • Kinderbetreuungskosten
  • Leistungen zum Lebensunterhalt
    Für die Zeit der geförderten Weiterbildung kann Ihnen Arbeitslosengeld gezahlt werden. Die Regelungen für das Arbeitslosengeld gelten unverändert auch während der Weiterbildung. Die Anspruchsdauer des Arbeitslosengeldes mindert sich während der geförderten Weiterbildung für jeweils zwei Tage des Bezuges nur um jeweils einen Tag. Eine Minderung der Anspruchsdauer unterbleibt ganz, wenn bereits zu Beginn der Weiterbildung die Anspruchsdauer 30 Tage oder weniger beträgt. Wird durch die Minderung während der Weiterbildung eine Anspruchsdauer von 30 Tagen erreicht, unterbleibt eine weitere Minderung der Anspruchsdauer. So ist sichergestellt, dass Sie nach Ende der Weiterbildung bei ggf. weiterhin vorliegender Arbeitslosigkeit noch einen Anspruch auf Arbeitslosengeld für mindestens 30 weitere Tage – wenn Sie zu Beginn der Weiterbildung nur noch einen Restanspruch von weniger als 30 Tagen hatten, höchstens diesen Restanspruch – geltend machen können.

  • Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

    Antrag  für  Bildungsgutschein

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(Klicken Sie hier um muster antrag herunterzuladen)

 

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